informiert:
Quelle: Karin Schliffke, Pressesprecherin BA für Arbeit Mönchengladbach

Zahlen vom Arbeitsmarkt
Termine für die Pressekonferenzen 2008/2009
Wie gewohnt lädt die Agentur für Arbeit Mönchengladbach auch im Jahr 2010 zu regelmäßigen Pressekonferenzen ein, bei denen die neuesten Arbeitsmarktzahlen
vorgestellt werden.
Die Pressekonferenzen finden sowohl im Konferenzraum (10. Etage) der Agentur für Arbeit Mönchengladbach, Lürriper Straße 78-80, 41065 Mönchengladbach, als auch bei Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern in
Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss statt.
5. Januar 2010: Arbeitsmarktzahlen Dezember 2009
28. Januar 2010: Arbeitsmarktzahlen Januar 2010
25. Februar 2010: Arbeitsmarktzahlen Februar 2010
31. März 2010: Arbeitsmarktzahlen März 2010
29. April 2010: Arbeitsmarktzahlen April 2010
01. Juni 2010: Arbeitsmarktzahlen Mai 2010
30. Juni 2010: Arbeitsmarktzahlen Juni 2010
29. Juli 2010: Arbeitsmarktzahlen Juli 2010
31. August 2010: Arbeitsmarktzahlen August 2010
30. September 2010: Arbeitsmarktzahlen September 2010
28. Oktober 2010: Arbeitsmarktzahlen Oktober 2010
30. November 2010: Arbeitsmarktzahlen November 2010
04. Januar 2011: Arbeitsmarktzahlen Dezember 2010
Ausführliche Informationen zum Arbeitsmarkt finden Sie im Internet unter: www.arbeitsagentur.de/moenchengladbach > Zahlen/Daten/Fakten > Arbeitsmarktberichte > Arbeitsmarktreporte 2010. Am Tag der Pressekonferenz sind die Arbeitsmarktberichte ab 10 Uhr im Netz
01.12.2009
Erneut Rückgang der Arbeitslosigkeit
Nachhaltigkeit bei den arbeitsmarktpolischen Instrumenten;
Förderung der Agentur zeigt nach wie vor positive Wirkung
"Der Arbeitsmarkt bleibt weiterhin stabil, und das ist für mich ein sehr positives Zeichen", sagte Johannes-Wilhelm Schmitz, Vorsitzendes Mitglied der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Mönchengladbach während der heutigen Pressekonferenz, bei der er die neuesten Arbeitslosenzahlen vorstellte. "Es gibt erneut einen Rückgang der Arbeitslosigkeit - in fast allen Bereichen. Hier greifen vor allem die von uns geförderten Ausbildungen und Maßnahmen. An der Entwicklung der letzten Monate zeigt sich, dass unsere Instrumente nachhaltig wirken."
Im November 2009 waren 29.716 Männer und Frauen in Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss arbeitslos gemeldet. Das sind gegenüber dem Vormonat 400 weniger (-1,3 Prozent). Gegenüber November 2008 stieg die Zahl der Arbeitslosen um 1.498 oder 5,3 Prozent. Die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk sank im November 2009 im Vergleich zum Vormonat um 0,1 auf jetzt 8,4 Prozent.
In der Hauptagentur Mönchengladbach sank die Arbeitslosenquote um 0,1 auf 11,5 (0,4 Prozent mehr als im November 2008), in der Geschäftsstelle Neuss
liegt
die Quote bei 6,9 Prozent (Geschäftsstelle Dormagen: 6,0 - Geschäftsstelle Grevenbroich: 5,9.) Die Arbeitslosenquote im Rhein-Kreis Neuss beträgt 6,6 Prozent (0,5 Prozent mehr als vor einem Jahr).
Zur Hauptagentur Mönchengladbach gehört nur die Stadt Mönchengladbach, die Geschäftsstelle Neuss umfasst die Städte Neuss, Korschenbroich, Kaarst und Meerbusch. Zur Geschäftsstelle Dormagen zählt nur die Stadt Dormagen. Die Geschäftsstelle Grevenbroich umfasst die Stadt Grevenbroich, Jüchen und Rommerskirchen. Die Daten der drei Geschäftsstellen Neuss, Grevenbroich und Dormagen ergeben die Zahlen für den Rhein-Kreis Neuss.
Kurzarbeit wirkt stabilisierend Die heimischen Betriebe nutzen weiterhin das Instrument der Kurzarbeit, um in den schwierigeren Zeiten ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu halten. Im November sind 29 Anzeigen im Agenturbezirk für konjunkturelles Kurzarbeitergeld eingegangen, davon wären 196 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen betroffen.
Im Mai war bisher die Zahl der tatsächlich abgerechneten Kurzarbeitern am höchsten: 9.915. Danach wurden es immer weniger. Im September gab es 6.398 tatsächlich abgerechnete Kurzarbeiter und Kurzarbeiterinnen.
Ausführliche Informationen zum Arbeitsmarkt November 2009 finden Sie im Internet
unter: www.arbeitsagentur.de/moenchengladbach > Zahlen/Daten/Fakten >
Arbeitsmarktberichte > Arbeitsmarktreporte 2009 > Arbeitsmarktreport November 2009
04.12.2009
Schüler checken ihre Kompetenzen
An der Katholischen Hauptschulschule in Mönchengladbach Rheindahlen lernen 70 Schülerinnen und Schüler ihre Stärken kennen - finanziert mithilfe des Projekts "Zukunft
fördern".
Heute ist die Vorstellung des neuen Kompetenzchecks.

Die Katholische Hauptschulschule in Rheindahlen geht bei der Berufsberatung ihrer Schülerinnen und Schüler neue Wege: Seit 17./18. September 2009 nehmen 70 Jugendliche der neunten Klasse an einem professionellen Kompetenzcheck teil und erkennen so ihre individuellen Stärken. Heute präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Recherchen beim Präsentationstag vor Mitschülerinnen und Mitschülern, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern.
So läuft der Kompetenzcheck ab: In einem 30minütigen Beratungsgespräch werden den Schülerinnen und Schülern im Beisein ihrer Eltern die individuellen Ergebnisse des Berufsfindungstest vorgestellt und erläutert. Während der folgenden Wochen sammeln sie dann Informationen über die ihnen empfohlenen Tätigkeitsfelder. Lehrerinnen und Lehrer sowie Berufsberaterinnen und Berufsberater der Arbeitsagenturen begleiten und unterstützen diese Recherche.
Möglich wird das mehrstufige Kompetenzfeststellungsverfahren an der Katholischen Hauptschulschule in Rheindahlen durch finanzielle Fördermittel in Höhe von 5.000 Euro aus dem Innovationsprojekt "Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten" der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit, des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Schule und Weiterbildung sowie der Stiftung Partner für Schule NRW.
Heinz Schäfers, Schulleiter an der Katholischen Hauptschulschule in Rheindahlen, erläutert die Motive seiner Schule hinter der Durchführung des nachhaltigen Berufsfindungstest: "Mit dem mehrstufigen Kompetenzfeststellungsverfahren geben wir unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre persönlichen Stärken zu erforschen und mit dem wichtigen Thema Berufswahl frühzeitig zu verbinden. Die Ergebnisse der Berufsfindungstests werden dann im Rahmen unserer individuellen Förderung immer wieder im Schulalltag aufgegriffen."
Andreas Milka, Berufsberater bei der Agentur für Arbeit Mönchengladbach, ist ebenso überzeugt vom Kompetenzcheck: "Das ist eine weitere gute Möglichkeit, Jugendliche auf ihrem Weg in eine Ausbildung zu unterstützen. Dieser Kompetenzcheck weckt das Interesse der Jugendlichen für die eigenen Stärken, und sie merken, dass es auch Spaß macht, sich mit sich und der eigenen beruflichen Zukunft zu beschäftigen."
Mit dem Projekt "Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten" unterstützt die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit in Zusammenarbeit mit dem nordrhein-westfälischen Ministerium für Schule und Weiterbildung sowie der Stiftung Partner für Schule NRW seit 2008 rund 1500 allgemein bildende weiterführende Schulen in Nordrhein-Westfalen bei der Durchführung von Maßnahmen zur Berufsorientierung.
Zehn verschiedene Projektmodule wurden für verschiedene Schulformen bedarfsorientiert konzipiert - von Berufsorientierungscamps über Schülerfirmen und Auslandspraktika bis zu Kompetenzfeststellungsverfahren. Wie im Auftaktjahr 2008 stellt die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit auch 2009 7,5 Millionen Euro an Fördermitteln bereit. Insgesamt werden nordrhein-westfälische Schulen bis 2010 mit rund 30 Millionen Euro bei der Umsetzung von Maßnahmen zur innerschulischen Berufsorientierung unterstützt. Mehr Informationen unter www.zukunft-foerdern.de
Anna und Nico aus der 9. Klasse der Katholischen Hauptschule Rheindahlen interviewen sich gegenseitig zu ihren Berufswünschen.
Dank des Kompetenzchecks sind sie jetzt besser über ihre Stärken und Ausbildungsmöglichkeiten informiert.
Foto: BA f. Arbeit
07.12.2009
Wenn's stürmt und schneit:
Saison-Kug statt arbeitslos
Am 1. Dezember begann für das Baugewerbe die Schlechtwetterzeit 2009/2010. Damit während dieser Monate keiner entlassen werden muss, zahlt die Agentur für Arbeit Mönchengladbach das sogenannte Saison-Kurzarbeitergeld, kurz Saison-Kug.
Für wen gilt Saison-Kug?
Saison-Kug greift beim Bauhauptgewerbe, beim Baunebengewerbe - dazu zählen der Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau -,
sowie für das Dachdeckerhandwerk. Ziel von Saison-Kug ist es, Arbeitslosigkeit während der Wintermonate zu vermeiden.
Wann wird Saison-Kurzarbeitergeld gezahlt?
Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen der betroffenen Gewerbe erhalten vom 1. Dezember 2009 bis 31. März
2010 Saison-Kug, wenn die Arbeit wegen Witterung oder Auftragsmangels ausfällt.
Muss der Arbeitsausfall erheblich sein?
Ja. Ein Arbeitsausfall ist erheblich, wenn er auf wirtschaftlichen oder witterungsbedingten Gründen oder
auf einem unabwendbaren Ereignis beruht, vorübergehend und nicht vermeidbar ist. Überwiegend branchen-, betriebsübliche und saisonbedingte Arbeitsausfälle sind unschädlich.
Wie hoch ist das Saison-Kurzarbeitergeld?
Die Agentur für Arbeit Mönchengladbach zahlt 60 oder, bei mindestens einem Kind, 67 Prozent der Einbußen beim Nettoentgelt.
Wie viel zahlen die Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen?
Während des Bezugs von Saison-Kug müssen Arbeitgeber für ihre Arbeitnehmer allein die
Sozialversicherungsbeiträge abführen, und zwar auf einem abgesenkten Niveau von 80 Prozent des Entgelts, das ohne Arbeitsausfall erzielt worden wäre.
Muss Saison-Kug beantragt werden?
Es handelt sich um ein zweistufiges Antragsverfahren: die Anzeige des Arbeitsausfalls und der Antrag auf
Leistung. Ausnahme: Eine Anzeige ist nicht erforderlich, wenn der Arbeitsausfall ausschließlich auf witterungsbedingten Ursachen fußt.
Gibt es weitere Leistungen?
Es werden ergänzende Leistungen wie Zuschuss-Wintergeld (ZWG), Mehraufwandswintergeld (MWG) gewährt und Sozialversicherungsbeiträge erstattet.
Das Zuschuss-Wintergeld
Bis zu 2,50 Euro (1,03 Euro für das Gerüstbaugewerbe) für jede aus Arbeitszeitguthaben eingesetzte Arbeitsstunde, um Arbeitsausfälle zu vermeiden.
Das Mehraufwands-Wintergeld
Ein Euro für jede zwischen Mitte Dezember und Ende Februar geleistete Arbeitsstunde, in der Summe jedoch nicht mehr als
für 450 Stunden. Damit wird der anfallende witterungsbedingte Mehraufwand ausgeglichen.
Die Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge
Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen erhalten die Sozialversicherungsbeiträge für gewerbliche
Arbeitnehmer zurück. Die in der Zeit vom 01.02.2009 bis 31.12.2010 geltende Sonderregelung zur teilweisen pauschalierten Erstattung der SV-Beiträge für Angestellte ist den besonderen Hinweisen zum Antragsverfahren zu entnehmen. Dadurch
werden sie von den Kosten der Weiterbeschäftigung ihrer Belegschaft bei Arbeitsausfällen in der Zeit fast völlig entlastet.
Und das Gerüstbaugewerbe?
Hier bleibt es bei den Regelungen der Schlechtwettersaison 2008/2009. Die Schlechtwetterzeit geht vom 1. November 2009 bis 31. März 2010.
Wo gibt's weitere Informationen?
Bei der Agentur für Arbeit Mönchengladbach, Team Arbeitgeber-Leistungen, Telefon 02161 404 1488 und im Internet unter www.arbeitsagentur.de/ Unternehmen / Finanzielle Hilfen / Kurzarbeitergeld
10.12.2009
Ein Rap fürs BOB,
Hauptschule öffnet sich für Ausbildung
und Arbeitsmarkt
Das Berufsorientierungsbüro in der Katholischen Hauptschule Stadtmitte wurde jetzt eröffnet;
finanziert von der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit
und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung


Hans-Gerd Dedden bringt es auf den Punkt: "Wir sehen es nicht nur als unsere Aufgabe an, Kenntnisse im Rechnen und Schreiben zu vermitteln, sondern auch Kenntnisse über Berufe. Dabei legen wir großen Wert darauf, dass unsere Schülerinnen und Schüler auch praktische Einblicke in die Arbeitswelt bekommen." Der Schulleiter der Katholischen Hauptschule Stadtmitte in Mönchengladbach hat heute das Berufsorientierungsbüro (BOB) seiner Schule eröffnet. "Damit schaffen wir einen Raum für unsere Schülerinnen und Schüler, der ausschließlich dem Zweck der Berufsberatung dient. Wir haben nicht nur Interesse an guten Noten und Abschlüssen, sondern unsere Schüler werden auch fit gemacht für den Berufseinstieg."
Es ist jetzt schon "ihr" BOB - das zeigen die beiden Schüler Burak Pacali und Lennart Wallfaß aus der 9. Klasse eindrucksvoll mit ihrem Rap zur Eröffnung. "Einen Ausbildungsplatz zu finden, das ist eine Qual, aber manchmal hat man eben keine große Wahl. Finden nur kluge Leute einen Job, meine Rettung könnte heißen: "BOB"!"
Seit Jahren gibt es an der Schule schon eine intensive Berufsorientierung beispielsweise in Form von Praktika, Betriebsbesichtigungen, Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Berufen, Kompetenzfeststellungsverfahren, Bewerbungstrainings. Außerdem besteht eine sehr intensive Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit. Josef Benterbusch, der zuständige Berufsberater der Agentur für Arbeit Mönchengladbach, sieht das BOB sehr positiv: "Es ist ein weiterer, sehr wichtiger Baustein, um die Schüler und Schülerinnen frühzeitig an das Thema Berufswahl heranzuführen."
Anneli Welters, Studien- und Berufswahlkoordinatorin der Schule, ergänzt: "Das Berufsorientierungsbüro ist nun noch das Sahnehäubchen für unsere Arbeit. Es ermöglicht eine sehr individuelle Beratung der Schülerinnen und Schüler. In Zukunft nutzen die Schülerinnen und Schüler ihr "BOB", um Bewerbungen zu formulieren im Internet nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen zu recherchieren. Gleichzeitig dient das Büro als Ort für Beratungsgespräche und als Zentrale zur Koordinierung der Maßnahmen der Berufsorientierung an unserer Schule."
"Auch wenn du noch nicht ganz begreifst den Sinn, überwinde dich und geh schnell hin",
heißt die letzte Strophe im "BOB"-Rap von Burak und Lennart.
Das Berufsorientierungsbüro wurde mit 5000 Euro aus dem Innovationsprojekt "Zukunft fördern - vertiefte Berufsorientierung gestalten". Dahinter steht die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und das nordrhein-westfälische Ministerium für Schule und Weiterbildung. Beim Projekt "Zukunft fördern - vertiefte Berufsorientierung gestalten" gibt es insgesamt zehn Module - von Online-Kompetenzfeststellungsverfahren über innerschulische Berufsorientierungsbüros bis hin zu Sprachkursen für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte.
Das neue Berufsforientierungsbüro ist selbstverständlich mit neuen Computern ausgestattet. Josef Benterbusch, Berufsberater der Agentur für Arbeit MG, Hans–Gerd Dedden, Schulleiter, Dr. Joachim Rasch, MG Connect, und Anneli Welters, Studien– und Berufswahlkoordinatorin der Schule, testen ihr Wissen (von links).
Burak Pacali und Lennart Wallfaß mit ihrem BOB–Rap
Fotos (2)
BA für Arbeit
15.12.2009
Das Dutzend ist voll:
12. BOB in Mönchengladbach
Heute wurde das Berufsorientierungsbüro in der Gemeinschaftshauptschule Wickrath eröffnet;
es ist das zwölfte BOB in Mönchengladbach;
finanziert von der
Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung

Raimund Obst fasst sich kurz: "Ich hoffe, dass mit dem BOB unsere Schüler und Schülerinnen schneller und sicherer einen Ausbildungsplatz finden." Der Schulleiter der Gemeinschaftshauptschule Wickrath hat heute das Berufsorientierungsbüro in seiner Schule eröffnet. Es ist das zwölfte in Mönchengladbach. Im Bezirk der Agentur für Arbeit Mönchengladbach, zu der auch der Rhein-Kreis Neuss gehört, gibt es jetzt insgesamt 18 solcher Berufsorientierungsbüros.
Im BOB können sich die Schülerinnen und Schüler über Berufe informieren, bei Bewerbungsschreiben Rat holen, ihre Bewerbungsunterlagen erstellen, im Internet recherchieren und nach Praktikumsfirmen suchen. Andreas Milka, Berufsberater der Agentur für Arbeit Mönchengladbach, der seit Jahren die Schule betreut und regelmäßig in den Unterricht kommt, wird künftig auch im BOB zu finden sein.
Finanziert wurde das BOB mit 5000 Euro aus dem Innovationsprojekt "Zukunft fördern - vertiefte Berufsorientierung gestalten". Dahinter steht die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und das nordrhein-westfälische Ministerium für Schule und Weiterbildung. Beim Projekt "Zukunft fördern - vertiefte Berufsorientierung gestalten" gibt es insgesamt zehn Module - von Online-Kompetenzfeststellungsverfahren über innerschulische Berufsorientierungsbüros bis hin zu Sprachkursen für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte.
Unter www.zukunft-foerdern.de erfahren Schulen alles Wissenswerte zum Projekt, den Förderbedingungen, den zehn Projektmodulen und zur Anmeldung.
Berufsberater Andreas Milka und die Berufswahlkoordinatorin Cäcilie Meurer mit Schülern bei der Eröffnung des BOB.
16.12.2009
"Ein Meilenstein für unsere Berufsorientierung"
Heute wurde das Berufsorientierungsbüro in der Gemeinschaftshauptschule Aachener Straße eröffnet;
es ist das 13. BOB in Mönchengladbach;
finanziert von der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung

Andrea Großkraumbach freut sich über das BOB: "Es ist ein Meilenstein in unserer Berufsorientierung. Berufsorientierung ist ein Thema, das wir uns auf die Fahnen geschrieben haben." Die Schulleiterin der Gemeinschaftshauptschule Aachener Straße in Mönchengladbach hat heute das Berufsorientierungsbüro in ihrer Schule eröffnet. Es ist das 13. in Mönchengladbach. Im Bezirk der Agentur für Arbeit Mönchengladbach, zu der auch der Rhein-Kreis Neuss gehört, gibt es jetzt insgesamt 19 solcher Berufsorientierungsbüros.
Im BOB können sich die Schülerinnen und Schüler über Berufe informieren, bei Bewerbungsschreiben Rat holen, ihre Bewerbungsunterlagen erstellen, im Internet recherchieren und nach Praktikumsfirmen suchen. Hildegard Helders, Berufsberaterin der Agentur für Arbeit Mönchengladbach, die seit Jahren die Schule betreut und regelmäßig in den Unterricht kommt, freut sich ebenfalls über das BOB: "Ab Januar bin ich jeden 1. Freitag im Monat ab 10 Uhr im BOB." Und Andrea Großkraumbach ergänzt lachend: "Dann müssen Sie nicht mehr in der kalten Aula ihre Beratungen anbieten." Die Gemeinschaftshauptschule will das Thema Berufsorientierung bereits in den 5. und 6. Klassen zum Thema machen, "aber dann eher spielerisch", sagt Andrea Großkraumbach.
Finanziert wurde das BOB mit 5000 Euro aus dem Innovationsprojekt "Zukunft fördern - vertiefte Berufsorientierung gestalten". Dahinter steht die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und das nordrhein-westfälische Ministerium für Schule und Weiterbildung. Beim Projekt "Zukunft fördern - vertiefte Berufsorientierung gestalten" gibt es insgesamt zehn Module - von Online-Kompetenzfeststellungsverfahren über innerschulische Berufsorientierungsbüros bis hin zu Sprachkursen für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte.
Unter www.zukunft-foerdern.de erfahren Schulen alles Wissenswerte zum Projekt, den Förderbedingungen, den zehn Projektmodulen und zur Anmeldung.
Text u. Foto:
BA für Arbeit
Hildegard Helders, Berufsberaterin der Agentur für Arbeit MG,
Ahmet Erkekoglo, Schüler der 9. Klasse,
und Schulleiterin Andrea Großkraumbach im neuen BOB (von links).
17.12.2009
Chancen im Bereich Health Care
Agentur für Arbeit Mönchengladbach setzt erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Sozial-Holding fort;
Ausbildung von 25 arbeitslosen Männern und Frauen zu Altenpflegern;
gefördert von der Arbeitsagentur
Helmut Wallrafen–Dreisow, Hans-Peter Wischnat, Katholische Bildungsstätte für Gesundheits– und Pflegeberufe GmbH, Monika Imschweiler, Tamara Zagorica, Johannes-Wilhelm Schmitz, Christian Heck (von links).

Tamara Zagorica hat geweint, als sie die Zusage bekam. "Ich habe mich gefreut und gleichzeitig gedacht, schaffe ich das. Jetzt weiß ich, ich schaffe es." Die 29-Jährige ist Mutter zweier Kinder im Alter von sechs und acht Jahren und kümmert sich allein um die Kinder. "Aber ich bin nicht allein, das habe ich jetzt gemerkt". Tamara Zagorica ist eine von 25 bisher arbeitslosen Männern und Frauen, die jetzt eine dreijährige Ausbildung zur Altenpflegerin beziehungsweise zum Altenpfleger begonnen haben. Gefördert wird diese Ausbildung von der Agentur für Arbeit Mönchengladbach und der ARGE Mönchengladbach.
Mit dieser Qualifizierung geht das Erfolgsmodell, die Zusammenarbeit der Agentur für Arbeit Mönchengladbach und der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach, weiter. "Wir benötigen dringend Fachkräfte im Bereich der Altenpflege", sagte Helmut Wallrafen-Dreisow, Geschäftsführer der Sozial-Holding, während der heutigen Pressekonferenz. "Wir müssen uns auf eine älter werdende Gesellschaft einstellen und dieser Entwicklung Rechnung tragen." Johannes–Wilhelm Schmitz, Vorsitzendes Mitglied der Agentur für Arbeit Mönchengladbach ergänzt: "Im Gesundheitsbereich gibt es viele Chancen für arbeitslose Menschen, und wir als Agentur für Arbeit Mönchengladbach schaffen die Voraussetzungen, dass sie diese Chancen nutzen können."
Monika Imschweiler, Arbeitsvermittlerin im Arbeitgeber-Service, hat die Kursteilnehmer gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen ausgesucht. Die Katholische Bildungsstätte für Gesundheits- und Pflegeberufe in Mönchengladbach übernimmt den theoretischen Teil, die Praxis läuft in den Altenheimen der Sozial-Holding, bei denen die Kursteilnehmer auch angestellt sind. Zur Vorauswahl gehörten deshalb auch Vorstellungsgespräche bei der katholischen Bildungsstätte und praktische Hospitation in der Sozial-Holding. Die Chancen nach der dreijährigen Ausbildung übernommen zu werden, sind hoch. "Wer sein Examen besteht, erhält bei uns einen Arbeitsvertrag", verspricht Wallrafen-Dreisow.
Seit 2. November 2009 lernt Christian Heck den Beruf des Altenpflegers. Vorher war er bei der Bundeswehr und hat im Einzelhandel gearbeitet. "Ich habe
mich in dieser kurzen Zeit verändert. Ich gehe jetzt anders, sensibler, mit älteren Menschen um."
Foto: BA für Arbeit
21.12.2009
Arbeitsagentur zwischen den Jahren geöffnet
Heiligabend und Silvester geschlossen
Die Agentur für Arbeit Mönchengladbach und ihre Geschäftsstellen in Neuß, Grevenbroich und Dormagen sowie das Berufsinformationszentrum sind auch in den letzten Dezembertagen für die Kundinnen und Kunden da. Vom 28. Dezember bis 30. Dezember gelten die üblichen Öffnungszeiten. An Heiligabend (24. Dezember) und Silvester (31. Dezember) sind alle Dienststellen geschlossen.