www.arbeitsagentur.de

informiert:
Quelle: Karin Schliffke, Pressesprecherin BA für Arbeit Mönchengladbach

Zahlen vom Arbeitsmarkt
Termine für die Pressekonferenzen 2008/2009

Wie gewohnt lädt die Agentur für Arbeit Mönchengladbach auch im Jahr 2010 zu regelmäßigen Pressekonferenzen ein, bei denen die neuesten Arbeitsmarktzahlen vorgestellt werden.
Die Pressekonferenzen finden sowohl im Konferenzraum (10. Etage) der Agentur für Arbeit Mönchengladbach, Lürriper Straße 78-80, 41065 Mönchengladbach, als auch bei Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern in Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss statt.


30. September 2010: Arbeitsmarktzahlen September 2010

28. Oktober 2010: Arbeitsmarktzahlen Oktober 2010

30. November 2010: Arbeitsmarktzahlen November 2010

04. Januar 2011: Arbeitsmarktzahlen Dezember 2010

Ausführliche Informationen zum Arbeitsmarkt finden Sie im Internet unter: www.arbeitsagentur.de/moenchengladbach > Zahlen/Daten/Fakten > Arbeitsmarktberichte > Arbeitsmarktreporte 2010. Am Tag der Pressekonferenz sind die Arbeitsmarktberichte ab 10 Uhr im Netz

 

 

29.07.2010

Arbeitsmarkt weiter auf Erfolgskurs

Arbeitslosen-Quote konstant bei 8,5 Prozent,
Jugendliche und junge Erwachsene haben jetzt ihre Ausbildung beendet und stehen für die Wirtschaft bereit

 

“Der Arbeitsmarkt ist weiter auf Erfolgskurs”, sagte Johannes-Wilhelm Schmitz, Vorsitzendes Mitglied der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Mönchengladbach, während der heutigen Pressekonferenz, bei der er die neuesten Arbeitsmarktzahlen vorstellte. “Jetzt kommen vor allem die fertig Ausgebildeten auf den Markt. Diese Chance sollten Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen nutzen, um ihr Fachpersonal und damit ihr Unternehmen zu stärken.”

Die Zahlen im Einzelnen

Im Juli 2010 waren 30.309 Männer und Frauen in Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss arbeitslos gemeldet. Das ist gegenüber dem Vormonat ein leichter Anstieg um 302 (1,0 Prozentpunkte). Gegenüber Juli 2009 sank die Zahl der Arbeitslosen deutlich und zwar um 2.209 (–6,8 Prozentpunkte). “Wir haben einen sehr deutlichen Rückgang der Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahr”, sagte Johannes-Wilhelm Schmitz. “Das ist ein sehr gutes Zeichen.” Die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk blieb konstant bei 8,5 Prozent. In der Hauptagentur Mönchengladbach blieb die Arbeitslosenquote konstant bei 11,7 Prozent (0,9 Prozentpunkte weniger als im Juli 2009), in der Geschäftsstelle Neuss gibt es einen leichten Anstieg gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf aktuell 7,1 Prozent (Geschäftsstelle Dormagen: 5,8; Geschäftsstelle Grevenbroich: 6,1). Die Arbeitslosenquote im Rhein-Kreis Neuss beträgt 6,7 Prozent (0,5 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr). Zur Hauptagentur Mönchengladbach gehört nur die Stadt Mönchengladbach, die Geschäftsstelle Neuss umfasst die Städte Neuss, Korschenbroich, Kaarst und Meerbusch. Zur Geschäftsstelle Dormagen zählt nur die Stadt Dormagen. Die Geschäftsstelle Grevenbroich umfasst die Stadt Grevenbroich, Jüchen und Rommerskirchen. Die Daten der drei Geschäftsstellen Neuss, Grevenbroich und Dormagen ergeben die Zahlen für den Rhein-Kreis Neuss.

Gut ausgebildete Fachkräfte stehen bereit

“Die jungen Männer und Frauen, die jetzt ihre Ausbildung beendet haben, suchen derzeit einen Arbeitsplatz. Das ist auch der Grund für den Anstieg bei der Zahl der Arbeitslosen in der Altersgruppe von 15 bis 24 Jahren um 17,3 Prozentpunkte. Das ist saisonbedingt”, sagte Johannes-Wilhelm Schmitz. “Aber im Vergleich zum Vorjahr haben wir einen Rückgang um 7,4 Prozentpunkte. Das macht Mut.” Gleichzeitig appellierte der Leiter der Agentur für Arbeit Mönchengladbach an die Betriebe: “Jetzt sind die gut ausgebildeten Männer und Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Greifen Sie zu und nutzen Sie Ihre Chancen.”  Ein weiteres Indiz für den guten Trend ist der Stellenmarkt. “Auch hier setzt sich die positive Entwicklung fort. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum haben uns die Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen von Januar bis Juli 2010 1.038 sozialversicherungspflichtige Stellen mehr (17,3 Prozentpunkte) gemeldet. Jetzt gilt es für die Arbeit suchenden, ihre Chancen auch zu nutzen. Wir werden sie dabei tatkräftig unterstützen.” Die Kurzarbeit im Agenturbezirk geht weiterhin zurück. Im Juli 2010 sind zwölf Anzeigen in Agenturbezirk für konjunkturelles Kurzarbeitergeld eingegangen, davon wären 25 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen betroffen.

Endspurt auf dem Ausbildungsmarkt

Beim Ausbildungsmarkt geht es in den Endspurt. “Wir haben noch attraktive freie Ausbildungsplätze in vielen Sparten”, sagte Doris Schillings, Geschäftsführerin operativ der Agentur für Arbeit Mönchengladbach. “Besonders im Verkauf haben Jugendliche noch viele Chancen. Und wer vielleicht nicht so glänzende Zeugnisse hat, den unterstützen wir sehr gerne mit unseren Angeboten, die wir speziell für angehende Azubis haben.” Bisher sind der Agentur für Arbeit Mönchengladbach 3.298 Ausbildungsstellen gemeldet worden, das sind 272 mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Bewerber und Bewerberinnen liegt aktuell bei 4.255, das sind 173 mehr als im Juli 2009. Es gibt bisher 903 unbesetzte Ausbildungsstellen, das sind 132 mehr als vergangenes Jahr. 1.221 Jugendliche zählen derzeit noch zu den unversorgten Bewerbern und Bewerberinnen, das sind 64 weniger als im Juli 2009. Doris Schillings Appell an alle Jugendlichen, die noch keinen Ausbildungsplatz haben und nicht wissen, was sie machen sollen: “Heute noch anrufen und einen Termin bei unserer Berufsberatung vereinbaren. Der Endspurt hat begonnen.”

Ausführliche Informationen zum Arbeitsmarkt Juli 2010 finden Sie im Internet unter: www.arbeitsagentur.de/moenchengladbach > Zahlen/Daten/Fakten > Arbeitsmarktberichte > Arbeitsmarktreporte 2010 > Arbeitsmarktreport Juli 2010.

 

 

23.08.2010
Pressemitteilung
Nr. 066/2010

Ausbildungsstelle gefunden!
Weiß das schon dein Berufsberater?

 


Wer eine Ausbildungsstelle oder Alternative gefunden hat, sollte sich sofort bei der Berufsberatung abmelden, damit sich diese auf Jugendliche konzentrieren kann, die noch suchen.

In diesen Wochen beginnen viele Jugendliche eine Ausbildung oder ein Studium. Andere haben sich für ein freiwilliges soziales Jahr entschieden, gehen ins Ausland, besuchen eine weiterführende Schule oder absolvieren den Wehr- oder Zivildienst. Sie werden gebeten, sich bei der Berufsberatung abzumelden, damit sich diese um andere intensiver kümmern kann.

“Nicht alle denken angesichts guter Neuigkeiten daran, auch die Berufsberatung zu informieren”, weiß Armin Hoffmann, Teamleiter der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Mönchengladbach. “Wir helfen bei der Berufswahl, wenn es nötig ist. Wer aber schon versorgt ist, sollte sich mit einem kurzen Anruf bei uns abmelden, damit wir uns auf die Jugendlichen konzentrieren können, die noch unsere Hilfe benötigen”, bittet Armin Hoffmann.

Während viele Jugendliche noch suchen, haben einige sogar schon mehrere Verträge unterschrieben. “Fair Play ist auch auf dem Ausbildungsmarkt angesagt. Wer mehrere Zusagen hat, sollte sich schnellstens für einen Ausbildungsplatz entscheiden, damit Nachrücker zum Zug kommen”, erklärt Hoffmann.

Jugendliche, die eine Ausbildungsstelle oder Alternative gefunden haben, können sich unter der Service-Rufnummer 01801- 555 111* abmelden.

Arbeitgeber, deren Stelle besetzt ist oder die noch einen Azubi suchen, erreichen den Arbeitgeber-Service unter der Servicenummer 01801 66 44 66*. Beide Nummern sind montags bis freitags von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr erreichbar.
* Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchsten 42 ct/min

Claudia John
Pressesprecherin
Presse und Marketing

 

           

25.08.2010
Pressemitteilung
Nr. 067/2010

Eigene Wohnung in der Ausbildung ?
Berufsausbildungsbeihilfe hilft !

 

Oft reicht die Ausbildungsvergütung für die eigene Wohnung nicht aus. Damit die Ausbildung daran nicht scheitert, gibt es Berufsausbildungsbeihilfe (BAB).
Die Berufsausbildungsbeihilfe können Auszubildende mit eigener Wohnung erhalten. Die BAB ist besonders hilfreich, wenn beispielsweise ein Umzug erfolgen muss, weil die Ausbildungsstelle zu weit vom Elternhaus entfernt liegt. Aber auch Azubis mit eigener Wohnung, die im gleichen Ort wie ihre Eltern wohnen, können BAB bekommen.

“Viele können sich eine Ausbildung ohne Zimmer im Elternhaus nicht leisten, da die Ausbildungsvergütung in der Regel nicht ausreicht, um Miete und Lebensunterhalt zu finanzieren”, weiß Armin Hoffmann, Teamleiter der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Mönchengladbach. “Genau hier können wir helfen, damit der junge Mann oder die junge Frau die Ausbildung beginnen kann und nicht von den hohen Kosten abgeschreckt wird”, so Armin Hoffmann. Am besten ist es natürlich, wenn BAB vor Beginn der Ausbildung beantragt wird.

Bei der Berufsausbildungsbeihilfe können Zuschüsse zur Miete und zum Lebensunterhalt, Fahr- und sogar Kinderbetreuungskosten übernommen werden.

Wer schon mal wissen will, ob er oder sie BAB bekommt, kann sich im Internet unter www.babrechner.arbeitsagentur.de schlau machen. Weitere Informationen erteilen auch die Berufsberater. Den Antrag auf Berufsausbildungsbeihilfe gibt es bei der Agentur für Arbeit Mönchengladbach oder kann telefonisch unter der Servicenummer 01801 555 111* bestellt werden.
*Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min.


Claudia John
Pressesprecherin

 

31.08.2010

Stellensuche leicht gemacht –
ím BiZ gibt’s immer mittwochs die Einführung

 

In der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit gibt es viele freie Arbeits- und Ausbildungsstellen. Damit Interessierte diese auch schnell finden, bietet die Agentur für Arbeit Mönchengladbach ab morgen einen ganz besonderen Service. Immer mittwochs von 9 Uhr bis 10.30 Uhr erklären die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im BiZ, wie die Jobbörse funktioniert. Außerdem stellen sie BerufeNet und KursNet vor, damit jeder die gesuchten Informationen zu Berufen und passenden Weiterbildungsangeboten findet.

Die Einführung dauert etwa eine halbe Stunde, danach können alle direkt die Stellensuche im BiZ ausprobieren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im BiZ stehen dabei mit Rat und Tat zur Seite.

Interessierte können ohne Anmeldung kommen, selbstverständlich ist die Veranstaltung kostenlos. Die Agentur für Arbeit freut sich auf viele Gäste. Das BiZ ist übrigens ganz leicht zu erreichen. Hinterausgang Mönchengladbach Hauptbahnhof, über die Straße und schon ist man da.

Weitere Informationen gibt es im BiZ, Lürriper Straße 56, 41065 Mönchengladbach, Telefon: 02161 404 2250

 

 

31.08.2010

Positiver Trend beim Arbeitsmarkt verstärkt sich

 

Arbeitslosenquote sinkt auf 8,4 Prozent; gut ausgebildete Jugendliche und junge Erwachsene finden wieder leichter einen Arbeitsplatz; noch gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz; Ausbildung ein wichtiger Hebel gegen Fachkräftebedarf in der Wirtschaft

“Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt verstärkt sich”, sagte Johannes-Wilhelm Schmitz, Vorsitzendes Mitglied der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Mönchengladbach, während der heutigen Pressekonferenz, bei der er die neuesten Arbeitsmarktzahlen vorstellte. “Gut ausgebildete Jugendliche finden wieder leichter einen neuen Arbeitsplatz. Die Unternehmen sollten die Chancen jetzt nutzen, mit qualifiziertem Personal den Erfolg und die Zukunft ihres Betriebes zu sichern.”

Die Zahlen im Einzelnen

Im August 2010 waren 29.845 Männer und Frauen in Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss arbeitslos gemeldet. Das sind gegenüber dem Vormonat 455 weniger (–1,5 Prozentpunkte). Gegenüber August 2009 sank die Zahl der Arbeitslosen erneut sehr deutlich und zwar um 2.544 (–7,9 Prozentpunkte). “Wir haben erneut einen sehr deutlichen Rückgang der Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahr”, sagte Johannes-Wilhelm Schmitz. “Das stimmt mich weiterhin sehr optimistisch. Und es zeigt auch, dass die Arbeit unserer Vermittler und Vermittlerinnen in der Agentur erneut Früchte trägt.” Die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk sank im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 8,4 Prozent.

In der Hauptagentur Mönchengladbach sank die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf aktuell 11,6 Prozent (0,9 Prozentpunkte weniger als im August 2009), in der Geschäftsstelle Neuss ging die Arbeitslosenquote ebenfalls runter um 0,1 Prozentpunkt gegenüber dem Vormonat auf jetzt 7,0 Prozent (Geschäftsstelle Dormagen: 5,6; Geschäftsstelle Grevenbroich: 5,9). Die Arbeitslosenquote im Rhein-Kreis Neuss beträgt 6,6 Prozent (0,6 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr).

Zur Hauptagentur Mönchengladbach gehört nur die Stadt Mönchengladbach, die

Geschäftsstelle Neuss umfasst die Städte Neuss, Korschenbroich, Kaarst und Meerbusch. Zur Geschäftsstelle Dormagen zählt nur die Stadt Dormagen. Die Geschäftsstelle Grevenbroich umfasst die Stadt Grevenbroich, Jüchen und Rommerskirchen. Die Daten der drei Geschäftsstellen Neuss, Grevenbroich und Dormagen ergeben die Zahlen für den Rhein-Kreis Neuss.

Wirtschaft greift auf gut ausgebildetes Fachpersonal zurück

“Viele junge Männer und Frauen, die ihre Ausbildung beendet haben, haben bereits einen Arbeitsplatz gefunden”, sagte Johannes-Wilhelm Schmitz. Die Zahl der Arbeitslosen in dieser Gruppe, die Arbeitslosengeld I bekamen, ist im Vergleich zum Vormonat um 4,1 Prozentpunkte zurückgegangen, im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 11,7 Prozentpunkte. “Eine gute Ausbildung lohnt sich. So schaffen Jugendliche und junge Erwachsene den Einstieg in das Arbeitsleben und damit die Teilhabe an der Gesellschaft”, sagte der Leiter der Arbeitsagentur. Gleichwohl stieg die Arbeitslosigkeit unter den 15- bis 24-Jährigen im Vergleich zum Vormonat generell an. “Das sind die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die Arbeitslosengeld II erhalten und oft keine Ausbildung haben”, erklärte Johannes-Wilhelm Schmitz. Generell sank aber die Zahl der Arbeitslosen in der Gruppe der 15- bis 24-Jährigen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,9 Prozentpunkte. “Und das stimmt mich auch optimistisch”, resümierte Johannes-Wilhelm Schmitz.

Ein weiteres Indiz für den guten Trend ist der Stellenmarkt. “Auch hier setzt sich die positive Entwicklung fort. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum haben uns die Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen von Januar bis August 2010 1.364 sozialversicherungspflichtige Stellen mehr (19,7 Prozentpunkte) gemeldet. Jetzt gilt es für die Arbeit suchenden, ihre Chancen auch zu nutzen. Wir werden sie dabei tatkräftig unterstützen.”

Die Kurzarbeit im Agenturbezirk geht weiterhin zurück. Im August 2010 sind fünf Anzeigen in Agenturbezirk für konjunkturelles Kurzarbeitergeld eingegangen, davon wären 56 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen betroffen.

Noch gibt es Chancen auf dem Ausbildungsmarkt

Wer noch keinen Ausbildungsplatz hat, sollte nicht verzweifeln, sondern sich nach beruflichen Alternativen umschauen. Der Rat der Berufsberatung ist dabei eine große Hilfe. “Wir haben in vielen Sparten noch freie Ausbildungsplätze”, sagte Doris Schillings, Geschäftsführerin operativ der Agentur für Arbeit Mönchengladbach. Bisher sind der Agentur für Arbeit Mönchengladbach 3.496 Ausbildungsstellen gemeldet worden, das sind 268 mehr als im Vorjahr. Seit Beginn des Berichtsjahres (1. Oktober 2009) haben sich 4.502 Bewerberinnen und Bewerber bei der Arbeitsagentur gemeldet. Das sind 138 mehr als im letzten Berichtsjahr. Es gibt noch 606 unbesetzte Ausbildungsstellen, das sind 138 mehr als vergangenes Jahr. 866 Jugendliche zählen derzeit noch zu den unversorgten Bewerbern und Bewerberinnen, das sind 51 weniger als im August 2009. Gegenüber dem Vorjahr haben bereits 212 mehr Jugendliche einen Ausbildungsplatz gefunden (13,7 Prozentpunkte mehr).

“Auf dem Ausbildungsmarkt gibt es noch Chancen für Jugendliche, auch für die mit nicht so guten Zeugnissen”, sagte Doris Schillings. “Wir haben sehr gute Angebote, mit denen wir besonders diese Jugendlichen unterstützen können.” Die Geschäftsführerin appelliert sowohl an Jugendliche als auch an Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen: “Ausbildung ist ein wichtiger Schlüssel, um Erfolg im Arbeitsleben zu haben. Die Berufsberatung und der Arbeitgeber-Service helfen sehr gerne weiter. Und wenn nicht alles passt, nutzen Sie das Angebot der ausbildungsbegleitenden Hilfen.”

Ausführliche Informationen zum Arbeitsmarkt August 2010 finden Sie im Internet unter: www.arbeitsagentur.de/moenchengladbach > Zahlen/Daten/Fakten > Arbeitsmarktberichte > Arbeitsmarktreporte 2010 > Arbeitsmarktreport August 2010.

Familienfreundlichkeit hilft bei Fachkräftebedarf

Lokale und bundesweite Netzwerke sowie Internetportale bieten Unterstützung; Agentur für Arbeit Mönchengladbach bereits seit Jahren hier engagiert; im Oktober Come-Back-Workshops zum Wiedereinstieg.

“Beruflicher Wiedereinstieg nach der Familienphase ist nicht immer einfach, deshalb unterstützen wir die Betroffenen, in der Mehrzahl Frauen, dabei”, sagte Brigitte Bogan. Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (kurz BCA) der Agentur für Arbeit Mönchengladbach stellte heute während der Pressekonferenz die wichtigsten Angebote für Frauen und Männer vor, die nach der Elternzeit wieder arbeiten gehen möchten. “Für uns ist das Thema Familienfreundlichkeit nichts Neues, wir haben bereits vor mehr als zwei Jahren das Netzwerk “Zukunftsorientierte Unternehmen am Niederrhein” gegründet”, betont Brigitte Bogan. “Der Fachkräftebedarf kann nicht allein durch Ausbildung gedeckt, sondern wir brauchen die qualifizierten Frauen, denn im Jahr 2030 wird mehr als ein Viertel der Bevölkerung über 65 Jahre alt sein. Deshalb sind die Berufsrückkehrerinnen so wichtig”, sagt Brigitte Bogan. Das geht nur, wenn Familie und Beruf besser miteinander vereinbart werden können. Neben dem Netzwerk “Zukunftsorientierte Unternehmen am Mittleren Niederrhein” ist die Agentur für Arbeit Mönchengladbach Mitglied im lokalen Netzwerk W und in den bundesweiten Netzwerken “Perspektive Wiedereinstieg” und im Forum W  (www.perspektive-wiedereinstieg.de www.wiedereinstieg.nrw.de ).

Um die Beschäftigungsquote der Frauen zu erhöhen, setzen viele Unternehmen jetzt auf familienfreundlichere Angebote, wie beispielsweise flexible Arbeitszeiten und Kinderbetreuung. Die Angebote der Agentur für Arbeit Mönchengladbach sind ebenso passgenau und vielfältig. Sie reichen vom Service für Berufsrückkehrerinnen und -rückkehrer einmal im Monat in Neuss und Mönchengladbach über Coachings bis den Come-Back-Workshops im Oktober. “Wir bieten sehr viel an, um Wiedereinsteiger und –einsteigerinnen die Rückkehr in den Beruf zu ermöglichen und damit die Beschäftigungsquote von Frauen zu erhöhen”, sagte Brigitte Bogan.