informiert:
Quelle: Karin Schliffke, Pressesprecherin BA für Arbeit Mönchengladbach

Zahlen vom Arbeitsmarkt
Termine für die Pressekonferenzen 2008/2009
Wie gewohnt lädt die Agentur für Arbeit Mönchengladbach auch im Jahr 2008 zu regelmäßigen Pressekonferenzen ein, bei denen die neuesten Arbeitsmarktzahlen
vorgestellt werden.
Die Pressekonferenzen finden sowohl im Konferenzraum (10. Etage) der Agentur für Arbeit Mönchengladbach, Lürriper Straße 78-80, 41065 Mönchengladbach, als auch bei Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern in
Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss statt.
7. Januar 2009: Arbeitsmarktzahlen Dezember 2008
29. Januar 2009: Arbeitsmarktzahlen Januar 2009
26. Februar 2009: Arbeitsmarktzahlen Februar 2009
31. März 2009: Arbeitsmarktzahlen März 2009
30. April 2009: Arbeitsmarktzahlen April 2009
28. Mai 2009: Arbeitsmarktzahlen Mai 2009
30. Juni 2009: Arbeitsmarktzahlen Juni 2009
30. Juli 2009: Arbeitsmarktzahlen Juli 2009
1. September 2009: Arbeitsmarktzahlen August 2009
30. September 2009: Arbeitsmarktzahlen September 2009
29. Oktober 2009: Arbeitsmarktzahlen Oktober 2009
1. Dezember 2009: Arbeitsmarktzahlen November 2009
5. Januar 2010: Arbeitsmarktzahlen Dezember 2009
Ausführliche Informationen zum Arbeitsmarkt finden Sie im Internet unter: www.arbeitsagentur.de/moenchengladbach > Zahlen/Daten/Fakten > Arbeitsmarktberichte > Arbeitsmarktreporte 2008. Am Tag der Pressekonferenz sind die Arbeitsmarktberichte ab 10 Uhr im Netz
04.12.2008
Ein Gesicht für die Berufsorientierung: ein mobiles BOB
Heute wurde das Berufsorientierungsbüro in der Förderschule Rheydt eröffnet;
es ist das 6. BOB in Mönchengladbach;
finanziert von der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und dem
Ministerium für Schule und Weiterbildung.
Wolfgang Behrendt, Schulleiter an der Förderschule Rheydt, freut sich über die Eröffnung des BOB: "Für unsere Schülerinnen und Schüler sind ihre rechtzeitige berufliche Orientierung und persönliche Zielsetzung ganz besonders wichtig. Um erfolgreich ins Berufsleben starten zu können, gilt es neben guten Schulleistungen mit "soft skills", wie beispielsweise Pünktlichkeit, Fleiß, Durchhaltevermögen und Kreativität, zu punkten. Für diese anspruchsvolle und individuelle Aufgabe müssen auch außerhalb des Unterrichts Zeiten, Räume und Personen zur Verfügung zu stehen. Mit dem BOB wird ein solcher Ort in unserer Schule geschaffen, der ausschließlich dem Zweck der Berufsorientierung dient und für alle im Schulalltag sichtbar ist."
Das Berufsorientierungsbüro ist jetzt das sechste seiner Art in der Stadt Mönchengladbach. Finanziert wurde es mit 5000 Euro aus dem Innovationsprojekt "Zukunft fördern - vertiefte Berufsorientierung gestalten". Dahinter steht die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und das nordrhein-westfälische Ministerium für Schule und Weiterbildung.
Die Schülerinnen und Schüler der Förderschule können die Angebote im BOB nutzen, um beispielsweise Kompetenzchecks zu machen, im Internet nach Ausbildungsmöglichkeiten zu recherchieren oder sich anhand einer umfangreichen Materialsammlung über Berufsbilder zu informieren. Gleichzeitig dient das BOB als Ort für Beratungsgespräche, es koordiniert alle Angebote der Berufsorientierung in der Schule, gestaltet die Zusammenarbeit mit den externen Partnern und die Berufspraktika. Das BOB wird aus Platzgründen nicht einen festen Raum haben, sondern als mobiles BOB agieren.
Es wird feste Öffnungszeiten im Wochenrhythmus geben. Dann stehen den Schülern und Schülerinnen ihre Klassenlehrer und besonders der für den Übergang Schule-Beruf zuständige Kollege Michael Hoppe zur Verfügung. Michael Hoppe wurde während einer umfangreichen Fortbildungsreihe zum Studien- und Berufswahlkoordinator (StuBO) durch MGConnect fachlich für diese Aufgabenfelder qualifiziert.
11.12.2008
So schafft Ihr Azubi seinen Abschluss
Agentur für Arbeit Mönchengladbach hilft
Michael Lehmenkühler denkt gerne an den Nachhilfeunterricht zurück. "Ihr habt mir in der Theorie von A bis Z geholfen, so dass ich die Abschlussprüfung mit links meistern konnte. Und unterstützt, menschlich eben, bei Problemen. Spaß und Unterhaltung waren auch dabei, echt gut." Der 20-jährige Mönchengladbacher hat ein gutes Jahr lang ausbildungsbegleitende Hilfe, kurz abH, in Anspruch genommen. Das Lob gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der FAA Bildungsgesellschaft, bei der die Nachhilfe stattfand. Die Kosten wurden von der Agentur für Arbeit Mönchengladbach übernommen. Als Michael seinen Abschluss als Maschinen- und Anlagenführer in der Tasche hatte, wurde er als einer der besten zu einer Ehrung von der IHK eingeladen.

So weit ist Sigrit Mätas (Foto) noch nicht. Die 18-Jährige macht derzeit eine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau. Drei bis vier Stunden in der Woche kommt sie zu ihrem Nachhilfeunterricht. "Ich verstehe so einfach die Zusammenhänge besser und komme auch in der Berufsschule besser klar."
Nicht nur die Azubis und ihre Chefs sind glücklich über diese Hilfe, sondern auch die Agentur für Arbeit Mönchengladbach. "Wir sind froh über jeden Ausbildungs- platz", sagt Johannes-Wilhelm Schmitz, Leiter der Agentur für Arbeit Mönchengladbach, "denn so werden die Fachkräfte für die Wirtschaft ausgebildet und jungen Menschen eine Zukunftsperspektive geschaffen. Nicht nur bei der Berufswahl stehen wir mit Rat und Tat zur Seite, sondern auch wenn es Probleme während der Ausbildung gibt."
Dieses ganz konkrete Angebot ist die ausbildungsbegleitende Hilfe. Sie hilft, wenn der Abschluss der Ausbildung gefährdet ist, es Probleme mit der deutschen Sprache gibt, Wissenslücken in der Fachtheorie und in der Allgemeinbildung vorhanden sind. In kleinen Gruppen unterrichten Lehrkräfte und Pädagogen die Azubis. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Der Zeitaufwand liegt bei etwa drei bis acht Stunden pro Woche. Die Kosten übernimmt die Agentur für Arbeit Mönchengladbach.
Die Agentur für Arbeit Mönchengladbach hat verschiedene Bildungsträger beauftragt, den Unterricht dafür anzubieten. Dort gibt es auch die Informationen, um sich anzumelden.
Für Mönchengladbach
FAA Bildungsgesellschaft
Alessa Kiausch
Lehmkuhlenweg 4
41065 Mönchengladbach
02161 47760-13, -14
Mail: alessa.kiausch@faa-west.eu
Für Neuss und den Rhein-Kreis
FAW Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH
Dennis Bremes
Xantener Straße 7
41460 Neuss
Telefon: 02131 1517310
Mail: akademie@faw-neuss.de
Foto: BA für Arbeit
12.12.2008
Erster Kooperationsvertrag im neuen BOB
Heute wurde das Berufsorientierungsbüro in der Gemeinschaftshauptschule Kirschhecke eröffnet; es ist das 7. BOB in Mönchengladbach;
finanziert von der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung
Das BOB hält, was es verspricht. Gerade wurde das Berufsorientierungsbüro, kurz BOB, in der Gemeinschaftshauptschule Kirschhecke in Mönchengladbach eröffnet, schon ging's ganz konkret los: Schulleiter Jack Onkelbach und der Geschäftsstellenleiter von real,-SB-Warenhaus GmbH Wolfgang Hermanns unterzeichneten einen Kooperationsvertrag. Sinn der Zusammenarbeit: Die Schülerinnen und Schüler können im neuen real,-Markt, der im Januar kommenden Jahres zwischen der Limitenstraße und der Odenkirchener Straße entsteht, zu "Schnuppertagen" kommen und Praktika absolvieren. Auszubildende des Lebensmittelmarktes besuchen im Gegenzug die Schule und berichten von ihrem beruflichen Alltag. "Damit möchten wir unsere Schülerinnen und Schüler in der Berufsorientierung motivieren und ihre Kompetenzen stärken", sagte Jack Onkelbach, Leiter der Gemeinschaftshauptschule Kirschhecke.
Mit der Einrichtung eines Berufsorientierungsbüros hat die Gemeinschaftshauptschule Kirschhecke einen Raum für ihre Schülerinnen und Schüler geschaffen, der ihnen für alle Fragen rund um die Berufsorientierung oder schulische Zukunftsplanung zur Verfügung steht. Zu festen Öffnungszeiten und nach Vereinbarung sind die Lehrerinnen und Lehrer da. Hier können sich die Schülerinnen und Schüler über Berufe informieren, bei Bewerbungsschreiben Rat holen, ihre Bewerbungsunterlagen erstellen, im Internet recherchieren und nach Praktikumsfirmen suchen. Gabriele Prinzen, Berufsberaterin der Agentur für Arbeit Mönchengladbach, bietet den Jugendlichen im BOB zahlreiche Beratungstermine an.
Das Berufsorientierungsbüro ist jetzt das siebte seiner Art in der Stadt Mönchengladbach. Finanziert wurde es mit 5000 Euro aus dem Innovationsprojekt "Zukunft fördern - vertiefte Berufsorientierung gestalten". Dahinter steht die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und das nordrhein-westfälische Ministerium für Schule und Weiterbildung.
23.12.2008
Arbeitsagentur verabschiedet Hartmut Wellssow
28 Jahre hat der Gewerkschaftssekretär im Verwaltungsausschuss
der Agentur für Arbeit Mönchengladbach mitgearbeitet

In seiner letzten Sitzung hat der Verwaltungsausschuss der Agentur für Arbeit Mönchengladbach seinen langjährigen Vorsitzenden Hartmut Wellssow verabschiedet.
28 Jahre lang wirkte der 64-Jährige im Verwaltungsausschuss mit, davon 22 Jahre als alternierender Vorsitzender. Bis zu seiner Rente vor rund drei Jahren arbeitete der gelernte Betriebsschlosser als hauptamtlicher Gewerkschaftssekretär
zuletzt für die große Region Mönchengladbach, den Kreis Viersen, Krefeld, den Kreis Neuss und Düsseldorf. Damit verlässt ein Urgestein der Selbstverwaltung den Verwaltungsausschuss. In seiner Zeit hat Hartmut Wellssow vor allem die
Entwicklung des "alten Arbeitsamtes" hin zur Agentur für Arbeit kritisch begleitet. Dabei lag ihm besonders die Förderung Arbeit suchender Menschen am Herzen. In seiner Abschiedsrede stellte er insbesondere sein Bedauern darüber
in den Mittelpunkt, dass durch politische Entscheidungen die Einheit von Arbeitsmarktpolitik und Sozialpolitik aufgehoben wurde.
Bärbel Braun, Vertreterin der Arbeitnehmer/-innen-Seite des Verwaltungsausschusses und die derzeitige
alternierende Vorsitzende, dankte Wellssow für die langjährige Arbeit.
Foto: BA für Arbeit
Dr. Klaus-Peter Starke, Hartmut Wellssow, Bärbel Braun, Johannes-Wilhelm Schmitz (von links).